Afrikanische Cuisine : Maisbrei mit Chicken und viel Gemüse

Freitag ist Sadza (Fufu) Tag!!

Wie ich bereits erwähnt habe, ist mein Blog ein bisschen so wie all you can eat, ist fast alles dabei. Hier stelle ich euch das Afrikanische Hauptgericht vor. Im Osten heißt das Ugali, im Süden Isitschwala (Sadza) und im Westen Fufu, deswegen nannte ich es afrikanisch, obwohl ich normalerweise diesen sehr allgemeinen Begriff ungern verwende.

Sadza ist sehr schwer zu kochen, denn das richtige Maisbrei kann man hierzulande nicht finden, außer in Afro Shops und so. Außerdem braucht man Erfahrung, um gute Sadza zu kochen. Irgendwann, wenn ich Zeit hab und sich jemand dafür interessiert, werde ich über die Zubereitung auch posten. Heute konnt ihr einen ersten Eindruck von dem Gericht haben.

img_2091
Gegessen wird streng genommen mit Hände, Besteck  = Fehlanzeige
img_2090
Guten Appetit..Lassedseichschmegga😋 😋 😋
Advertisements

Ein Mädchen namens Simbabwe

Embed from Getty Images

Getty Images: Mädchen in simbabwisches traditionelle Outfit  vor simbabwischer Landkarte

Verpackt in einem Kleid, das die Kurven ihrer Hüfte streichelt und die Umrisse ihrer Schenkel druckte, atmete sie aus. Sie war wunderschön und als ich ihrer haselfärbigen Augen blickte, sah ich die Reflektionen einer beschädigten Seele. Sie atmete wieder tief und sie erzählte mir die Geschichte eines gebrochenen Herzens. Als sie deutete, konnte ich das Rasseln der roten, grünen und gelben Armbänder hören, die an ihren Handgelenken befestigt waren, ein beruhigender Jingle, der den weichen aber leidenschaftlichen Ton ihrer Stimme zu begleiten schien.

Sie sagte, ich habe ihn geliebt, wie ein Dichter schöne Metaphern liebt.
Sie sagte, ich brauchte ihn, wie eine blühende Blume die Sonne braucht.
Sie sagte, ohne ihn war ich unvollständig, wie ein Gürtel ohne Schnalle.

Ihre Gefühle für ihn waren wie einen Fluss der Liebe, der voller Zuneigung, Vertrauen und ruhige Ströme der Loyalität konstant floss.

Aber mit der Zeit hielt er sie für selbstverständlich. Er hat sie missbraucht und ihr Vertrauen verspielt. Er vernachlässigte ihre Bedürfnisse und enttäuschte sie. Mit der Zeit fing er an, ihre Opfer herabzusetzen und hielt seine vielen Versprechungen nicht mehr.

Mit der Zeit fing er an wenig zu geben und viel zu nehmen

Sie ist mein Volk, mein Land und der ist mein korruptes, rücksichtloses Regime, das über das Volk herrscht.

Ich komm aus einem Land der Schönheit mit wunderschönen Menschen. Ein Ort wo jeder Erzählung Moralität zeigt, jeder Metapher die Essenz und Sinne des Lebens fängt.

Ich komm aus einem Ort, aus dem der Wind in den Ohren zu flüstern scheint, wo die Herzen der Gerechten so rein sind wie kristallklaren Tropfen der Morgentau.

Ich komme aus einem Land, wo das Volk lange in den Himmel blickte, bevor die christlichen Missionare uns die Bibel beibrachten. Ein Ort, wo unser Glauben an Gott ein Konstant ist und kein Ende hat.

Aber ich komme auch aus einem Land des Widerspruchs. Ein Ort, wo die Eigennützigkeit der Eliten den Altruismus vieler Leute ersetzt. Ich komme aus einem Land, wo die Eliten eine Manifestation des Bösen geworden sind, vor dem sie uns eigentlich schützen sollen. Ich komme aus einem Ort, wo der Gesetzgeber rechtswidrig wird. Die Unbestechliche werden korrupt. Es ist ein Ort, in dem die Unterdrückten Lästere werden und die Befreien die Freiheit verweigern. Ein Ort, wo der Unterschied zwischen Richtiges und Falsches nicht auf Moral und Ethik basiert, sondern auf das Diktat der Gier berührt. Es ist ein Ort, in dem aus der Geschichte nichts gelernt wurde (Kolonialismus) und die Erfahrungen der Vergangenheit nur selten realisiert werden.

Ich hoffe, dass meine Simbabwe eines Tages Frieden findet und noch am selben Tag ihr das Vertrauen und Hoffnung wiederhergestellt wird. Aber bis zu diesem Tag, wie jemand, der in einer schlechten Beziehung gefangen ist, hoffe ich für sie, dass sie Kraft, Mut und Überzeugung findet, diese Gefangenschaft zu beenden.

***************Zweite Folge folgt…..Was bisher geschah ***************